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Neujahrsvorsätze - so klappt's

Ein neues Jahr, eine neue Liste guter Vorsätze. Doch bereits Johann Wolfgang von Goethe wusste: "Gut ist der Vorsatz, aber die Erfüllung ist schwer". So geht es uns wohl allen ähnlich und schon bald sind wir wieder im alten Trott und die guten Vorsätze sind so schnell verpufft wie das Silvesterfeuerwerk. Lediglich jeder Fünfte bricht seine Vorsätze nicht, rund ein Viertel schafft es immerhin, zwei Monate durchzuhalten. Die Mehrheit jedoch verabschiedet sich spätestens nach einem Monat vom "besseren Leben". Woran scheitern wir eigentlich und weshalb begehen wir denselben Fehler Jahr für Jahr? 

Voller Tatendrang starten wir ins neue Jahr mit vielen Zielen und guten Vorsätzen. Mehr Sport, gesündere Ernährung, Geld sparen, abnehmen, aufhören zu rauchen, geringerer Alkoholkonsum oder höheres Umweltbewusstsein - die Klassiker unter den Vorsätzen unterscheiden sich nur wenig von Jahr zu Jahr oder von Mensch zu Mensch. Rund 60 % der Schweizer Bevölkerung setzt sich neue Ziele, scheitert indes in der Regel bereits nach mehreren Tagen. 

Weshalb scheitern wir immer wieder?

Nach der euphorischen Motivation und anfänglichen Ausdauer folgt schon nach wenigen Tagen der alte Trott und der Schlendrian hält Einzug. Die 4 Mal Sport pro Woche geschehen nur noch passiv vor dem Fernseher, die Radikaldiät endet im Jojo-Effekt und das Fahrrad weicht alsbald dem Auto für die täglichen Einkäufe. Haben wir uns zuviel vorgenommen? In unserer Euphorie - allenfalls noch bestärkt durch ein Gläschen Prosecco zuviel und auf Rat des besten Freundes - neigen wir zu Übermut und Übereifer. So fassen wir statt des einen Vorsaztes vielleicht drei oder vier. Nicht nur den Dry January, sondern auch den Veganuary wollen wir durchziehen, plus noch Sport treiben und mit dem Rauchen aufhören. 

So halten wir durch

Was für so vieles gilt, zählt auch für die Vorsätze: Weniger ist mehr und kleine Schritte führen zum grossen Erfolg! So nehmen wir erst mal den Sport in Angriff und reduzieren den Alkoholkonsum später, wenn sich die sportliche Aktivität eingependelt hat. Denn warum wollen wir unser Leben stets im Januar umkrempeln? Schliesslich hat das Jahr 365 neue Tage, an denen wir uns neue Ziele setzen können.  

Konkrete Ziele definieren

Was heisst mehr Sport treiben, abnehmen oder Alkoholkonsum reduzieren? Nicht viel, solange wir nicht konkret werden. 

  • Ich treibe 2x die Woche mindestens eine Stunde Sport
  • Ich nehme in 2 Monaten 2 Kilogramm ab
  • Ich trinke höchstens 2 Gläser Alkohol pro Woche
  • Ich lege jeden Monat 200 Franken zur Seite
  • Ich esse nur 2x pro Woche Fleisch

Diese Ziele sind konkret und messbar und lassen sich so auch besser umsetzen. 

Realistische Ziele setzen

Wenn ich noch nie gelaufen bin, ist es eher unwahrscheinlich, dass ich in zwei Monaten einen Marathon schaffe. Eine Gewichtsreduktion von 10 kg in einem Monat ist komplett utopisch, vor allem wenn sie nachhaltig geschehen soll. Also: erst mal auf einen 5- oder 10 km-Lauf trainieren, 1-2 kg pro Monat schmelzen lassen oder die Ernährung langsam umstellen. 

Keine Dogmen auferlegen

Wenn wir unser Leben mit allerlei Verboten bestücken und dogmatisch den neuen Prinzipien folgen, scheitern wir früher oder später. Es muss ja nicht der vegane Lebensstil von heute auf morgen sein; erst mal Flexitarier werden und das seltene saftige Stück Fleisch umso bewusster geniessen. Oder lieber hie und da ein kleines Stücklein Schokolade verzehren statt komplett darauf zu verzichten, um dann in einer Heisshungerattacke den ganzen Naschschrank leerzufuttern.  

Eigene Vorsätze bestimmen

Sich mit jemandem aus dem Bekannten- oder Freundeskreis zu verbünden kann durchaus hilfreich und motivierend sein, aber bitte nur, wenn der Sparringpartner dieselben Ziele verfolgt. Wenn uns das Ziel nicht attraktiv genug ist, auch wenn die Kollegin sämtliche Süssigkeiten aus der Cafeteria verbannt und die positiven Effekte des Verzichts predigt, lassen wir den guten Vorsatz bald einmal fallen. Schliesslich wollen wir uns etwas Gutes tun und nicht, weil es andere tun.   

Bereit sein für die Veränderung

Wenn wir uns nur wegen des Datums eine Veränderung vornehmen, ohne im Kopf bereit dafür zu sein, ist die Niederlage bereits vorprogrammiert. Gerade wenn es sich um grössere Vorhaben handelt wie zum Beispiel eine Diät mit Ernährungsumstellung oder ein Intensivsportprogramm, ist es ratsam, sich bewusst zu machen, was wir genau wann erreichen wollen und ob wir bereit dazu sind. Allenfalls ist das Beiziehen einer Fachperson ratsam, die uns durch den Prozess begleitet. 

Also: Wenn ihr nun für das neue Jahr auf die guten Vorsätze verzichtet habt, weil ihr sie sowieso nicht umsetzt, probiert es doch mit diesen Tipps. So klappt es bestimmt. Und auch wenn ihr mal einen Rückschlag erleidet, ist das nicht weiter schlimm. Entscheidend ist, ob ihr danach weitermacht und den Fehler nutzt, um nötigenfalls Zwischenschritte anzupassen. Wir wünschen euch gutes Gelingen! 

 

Gesundheitsthema: fa-spa, Stress & Energie
Rubrik: Wohlbefinden

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